Heute stand das Spiel gegen Italien auf dem Stadium Pitch auf dem Programm. Dieser Gegner war den Scouting-Berichten zu Folge ein schlagbarer, da eigentlich nur die amerikanischen Spieler wirklich für Gefahr sorgen konnten. Das Spiel war um 10.30 angesetzt und die Anzahl der Zuschauer entsprach der relativ frühen morgentlichen Stunde.
Die Schweizer waren allerdings bereit und spielten mit Zuversicht. Im ersten Quarter sahen die Italiener den Ball kaum in ihren Sticks und schon nach relativ kurzer Zeit führten die Schweizer mit zwei Toren. Kurz vor der Pause jedoch gelang es den Italiener den Anschlusstreffer zu erzielen. Im zweiten Quarter konnten die Schweizer die vorgelegte Pace noch halten und konnten entsprechend mit einem Vorsprung in die Halbzeitpause gehen. Solange in der Schweizer Defensive sauber gearbeitet wurde, war es nur den herausragenden amerikanischen Spielern möglich mit Schüssen von Aussen Tore zu erzielen.
Im dritten Quarter gelang den Schweizer kein einziges Tor. Hinzu kam, dass sie häufig in Unterzahl spielen mussten, da dumme Strafen kassiert wurden. Im letzten Quarter wurde das Spiel nochmals richtig eng und die Schweizer gaben schliesslich ihre Führung auf. 5 Minuten vor Schluss gelang den Italienern noch der Führungstreffer. Von da an machten die Schweizer enorm viel Druck auf das Italienische Tor und kamen wiederholt zu Chancen, welche aber leider nie zu einem Tor führten. 2 Minuten vor Schluss gab es sogar einen Pfostenschuss der Schweizer. Schliesslich wurde das Spiel abgepfiffen und die Schweiz verlor trotz guter Leistung 6:7 gegen sein südliches Nachbarland Italien. Die Tore für die Schweiz schossen Luke Bame (1), Tobias Burger (2) und Ian Schoch (2) (ein Tor wird noch nachgeliefert...).
Auf Grund einer relative komischen Konstellation wird die Schweiz morgen früh (9.30) wieder gegen Hong Kong spielen. Wenn morgen die selbe Leistung wie gegen Italien abgerufen werden kann, sollte dieser Gegner durchaus zu schlagen sein. In der Zwischenzeit können sich die Spieler über die lustigen Bemerkungen des Kommentators erfreuen, welcher alle Spiele auf dem Stadium Pitch begleitet. Insbesondere die Schweizer Namen bereiten dem angelsächsischen Ansager einige Mühe, weshalb er teilweise gezwungen ist diese auf ein sehr kreative Weise zu interpretieren.
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