In der zweiten Begegnung zwischen der Schweiz und Hong Kong an den Weltmeisterschaften in Manchester erlebten die Swiss Boys wohl ihr schwächstes Spiel. Viel Neuerlentes, aber auch Altbekanntes ging während dem Spiel einfach vergessen. Eine gewisse Rolle wird auch die noch nicht ganz verdaute knappe Niederlage gegen Italien gespielt haben.
Im ersten Spiel war der Schweiz noch eine frühe Führung gelungen. In diesem Spiel ereignete sich genau das umgekehrte. Nach 10 Minuten stand es 3:0 für Hong Kong. Obwohl die Schweizer nach einer Man Up Situation erstmals ein Tor notieren konnten, bremste dieses den Fall der Schweizer nicht. Bis zur Halbzeit folgten 7 weitere, unbeantwortete Tore der Hong Kong Chinesen.
Es folgte die Halbzeit in der sich die Schweizer noch ein wenig zusammenraufen konnten. Das Ergebnis war die stärkste Phase im Schweizer Spiel, denn es resultierten 5 unbeantwortete Schweizer Tore. Zu diesem Zeitpunkt stand es also 10:6 für Hong Kong. Das Schweizer Team vermochte aber das Tempo des Zwischenspurts nicht zu halten und verloren schliesslich noch das letzte Viertel knapp, was zum unerfreulichen und unnötig hohen Endergebnis von 15:8 führte. Die Tore für die Schweiz schossen: Michael Plüss (1), Ian Schoch (1), Lucas Bame (2), Dominik Kaiser (2) und Emanuel Moser (2).
Nach diesem neuerlichen Tiefschlag trafen die Coaches die weise Entscheidung der Mannschaft für den Rest des Tages frei zu geben. Die Spieler nutzen die Zeit um das Erlebte zu verdauen, um sich dann nach dem gemeinsamen Nachtessen in einer von den Mannschaftskapitänen anberaumten Sitzung auszusprechen. Dabei ging es nicht nur um die letzten zwei Spiele, sondern auch allgemein um das Erlebnis Weltmeisterschaften, im Guten wie auch im Schlechten. Dabei kam heraus, dass viele die Mannschaft selbst als positivsten Punkt des ganzen Turniers herausstrichen.
Hoffentlich genügt diese Erkenntnis um im letzten Spiel noch einen Sieg gegen die Norweger davon zu tragen. Diese sind ihren Ergebnissen nach ähnlich stark einzuschätzen wie die Schweizer.
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